Haben Sie bei Stake7 Geld verloren? Dann haben Sie gute Chancen das Geld zurückzuerhalten. Stake7 hat wie viele andere Online Casinos bis heute keine gültige Lizenz.
In vielen Urteilen wurde bereits entschieden, dass Online Casinos wie Stake7 Spielern das verlorene Geld erstatten müssen.
Wenn Sie im Stake7 Online-Casino Geld verloren haben und dieses nun zurückholen wollen, haben Sie gute Chancen – insbesondere, wenn Sie sich von einem spezialisierten Anwalt unterstützen lassen. Das Stake7 Casino hat bis heute keine für Deutschland gültige Lizenz! Das Angebot ist deshalb illegal und verlorenes Geld kann zurückgefordert werden. Wie Sie Ihr Geld genau zurückverlangen können, welche Voraussetzungen dafür vorliegen müssen und wie dies sogar ohne Kostenrisiko möglich ist, erfahren Sie hier.
Um die genaue Höhe Ihrer Verluste zu erfahren, fordern Sie mit unserem kostenfreien Musterbrief eine DSGVO-Auskunft beim Stake7 Casino an. Dieses muss Ihnen dann eine Transaktionsliste mit allen Ein- und Auszahlungen zusenden.
In einem persönlichen Gespräch erklären wir Ihnen ausführlich alle Schritte des Verfahrens und informieren Sie auch über die Möglichkeiten der Prozesskostenfinanzierung, wenn Sie die Kosten nicht selbst übernehmen möchten.
Sie haben die Möglichkeit, mit einem Prozesskostenfinanzierer zusammenzuarbeiten, können die Kosten aber auch selbst übernehmen. In jedem Fall halten wir Sie selbstverständlich immer diskret auf dem Laufenden.
Aufgrund des Fehlens einer gültigen deutschen Lizenz können Sie die Rückerstattung Ihrer verlorenen Einsätze verlangen. Dabei ist es wichtig, zunächst zu ermitteln, wie hoch die Verluste sind. Die Verlustermittlung kann am besten über eine Auskunft nach der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) erfolgen, die alle Informationen über Ihr Spielverhalten und Ihren tatsächlichen Aufwand enthält. Auch der ehemalige Betreiber Gammix Limited und der aktuelle Betreiber Starscream Limited sind verpflichtet, europäische Gesetze zu befolgen und Ihnen eine DSGVO-Auskunft bereitzustellen. Nach Erhalt dieser Informationen können Sie dann die Rückerstattung verlangen.
Musterbrief DSGVO Auskunft herunterladen (PDF)
Musterbrief DSGVO Auskunft herunterladen (Doc-Datei, Word 97 bis 2003)
Musterbrief DSGVO Auskunft herunterladen (Docx-Datei, ab 2003)
Sobald Sie die Transaktionsliste erhalten haben, können Sie diese hier einreichen:
Warum müssen Glücksspiel-Anbieter Ihre Verluste erstatten?
Der rechtliche Hintergrund des Herausgabeanspruchs ist § 812 BGB.
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 812 Herausgabeanspruch(1) Wer durch die Leistung eines anderen oder in sonstiger Weise auf dessen Kosten etwas ohne rechtlichen Grund erlangt, ist ihm zur Herausgabe verpflichtet. Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn der rechtliche Grund später wegfällt oder der mit einer Leistung nach dem Inhalt des Rechtsgeschäfts bezweckte Erfolg nicht eintritt.
(2) Als Leistung gilt auch die durch Vertrag erfolgte Anerkennung des Bestehens oder des Nichtbestehens eines Schuldverhältnisses.
Nein! Das Stake7 Casino hat bis heute keine für Deutschland gültige Lizenz. Eine Lizenz aus Saint Lucia ist in Deutschland nicht gültig. Deshalb können Verluste, die beim Spielen auf der Plattform erlitten wurden, zurückgefordert werden.
Wir arbeiten mit Prozesskostenfinanzierern zusammen, so dass Sie wenn Sie möchten, ohne finanzielles Risiko gegen das Casino vorgehen können. Hier erfahren Sie mehr zu der Kooperation.
Hier stellen wir Ihnen einen kostenfreien Musterbrief zur Verfügung. Mit diesem können Sie eine DSGVO-Auskunft vom Stake7 Casino anfordern und erfahren so die genaue Höhe Ihrer Verluste.
Bis 2023 steckte die Gammix Limited mit Sitz auf Malta hinter dem Angebot von Stake7. Diese ist jedoch inzwischen insolvent. Die Starscream Limited mit Sitz auf Saint Lucia hat die Website Stake7 übernommen.
Kompetent, realistische Chanceneinschätzung und kostenfrei!
Der Anbieter verfügte über KEINE Lizenz
Sie können nur Geld aus dem Zeitraum zurückfordern, in dem der Anbieter über keine Lizenz verfügte. Das Stake7 Casino besaß nie eine gültige Lizenz, um in Deutschland legal Online-Glücksspiel anbieten zu dürfen. Haben Sie bei Stake7 Geld verloren, können Sie Ihre Verluste deshalb zurückfordern, denn der Vertrag zwischen Ihnen und dem Anbieter ist nichtig.
Achtung: Hier gilt eine Verjährung von 10 Jahren auf den Tag genau!
Die Verlust sind beim Online-Spiel entstanden
Zurückfordern können Sie nur Verluste, die online entstanden sind, also beim Spielen auf dem Handy (Website oder App) oder dem Computer. Wo, beziehungsweise wie Sie Ihr Geld eingezahlt haben - direkt im Wettbüro oder digital per PayPal oder über einen anderen Zahlungsdienstleister - spielt dagegen keine Rolle.
Sonderfall Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein hat als einziges Bundesland bereits vor Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags Lizenzen an einige Glücksspielanbieter ausgegeben. Daher können Spieler, die von Schleswig-Holstein aus gespielt haben, in der Regel nicht auf eine Prozesskostenfinanzierung hoffen. Trotzdem raten wir dazu, den Fall individuell durch einen spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.
Beleg über Ein- und Auszahlungen
Mit einem DSGVO-Auskunftsersuchen können Betroffene von Unternehmen Auskunft über gespeicherte personenbezogene Daten erhalten (Art. 15 DSGVO). Auch Gammix Limited und Starscream Limited sind verpflichtet, diese Auskunft zu erteilen. Verweigert ein Anbieter die Auskunft, können Sie Zahlungsbelege wie Kreditkartenabrechnungen oder PayPal-Auszüge nutzen, um im Rahmen einer Stufenklage Ihr Geld zurückzufordern.
Der Spieler spielt seit dem 01.01.2009 bei Stake7 virtuelle Automatenspiele. Das Stake7 Casino hat jedoch bis heute keine Lizenz für sein Glücksspiel-Angebot. Insgesamt hat der Spieler 70.000 Euro bei Platincasino eingezahlt und 25.000 Euro ausgezahlt bekommen.
In den letzten 10 Jahren hat der Spieler 70.000 Euro eingezahlt. Gleichzeitig ließ er sich in diesem Zeitraum 25.000 Euro auszahlen.
Der rückerstattungsfähige Betrag ergibt sich aus der Differenz zwischen den Ein- und Auszahlungen: 70.000 Euro Einzahlungen – 25.000 Euro Auszahlungen = 45.000 Euro.
Im Juli 2021 trat der neue Glücksspiel-Staatsvertrag in Kraft. Doch bis tatsächlich die ersten Lizenzen für virtuelle Automatenspiele (Slots) erteilt wurden dauerte es noch eine Weile. Erst im April 2022 vergab die GGL die ersten Lizenzen. Der Anbieter hinter dem Stake7 Online-Casino kann bis heute keine gültige Lizenz in Deutschland vorweisen.
Die White List der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder informiert Spieler darüber, welche Anbieter legal sind, seit wann ein Anbieter eine Lizenz hat und für welche Art von Online-Glücksspiel diese gilt.
Nur weil eine Lizenz für Online-Sportwetten erteilt wurde heißt das nämlich nicht, dass automatisch auch anderes angebotenes Glücksspiel wie Slots legal ist. Für jede Glücksspielart muss eine eigene Lizenz beantragt werden.
Viele Casino-Anbieter von virtuellen Automatenspielen haben bis heute keine Lizenz erhalten. Ihr Angebot ist nach wie vor illegal.
Zudem kann die GGL bereits erteilte Lizenzen auch wieder entziehen, wenn sich das Online-Casino nicht an die gesetzlichen Vorgaben hält.
Hier geht es zur aktuellen Version der White List der GGL
Weitere Informationen zur gesetzlichen Lage bei Online-Casinos
BGH verhandelt Leitentscheidungsverfahren zur Rückforderung von Online-Glücksspielverlusten (17.09.2026)
Mit Beschluss vom 19. Mai 2026 hat der BGH das Verfahren I ZR 216/25 zum Leitentscheidungsverfahren bestimmt. Zentral ist die Frage, unter welchen Voraussetzungen Spieler Verluste aus unerlaubtem Online-Glücksspiel zurückfordern können. Die mündliche Verhandlung ist für den 17. September 2026 angesetzt. Eine Vielzahl vergleichbarer Verfahren beim BGH bleibt bis zu dieser Entscheidung ausgesetzt. Dem Verfahren ging das Urteil des EuGH vom 16. April 2026 (C-440/23) voraus. Der EuGH entschied darin, dass deutsche Spieler Verluste aus Online-Slots und Online-Poker grundsätzlich zurückverlangen können, wenn der Anbieter zum Zeitpunkt des Spiels über keine gültige deutsche Glücksspiellizenz verfügte.
Hier finden Sie den Beschluss des BGH zum Nachlesen
BGH legt EuGH Fragen zur Rückforderung von Sportwettenverlusten gegen Tipico vor (25.07.2024)
Im Verfahren I ZR 90/23 hat der BGH dem EuGH mehrere Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt. Gegenstand des Verfahrens ist die Frage, ob deutsche Spieler Verluste aus Online-Sportwetten zurückfordern können, wenn der Anbieter – wie im Fall Tipico – über keine gültige deutsche Glücksspiellizenz verfügte. Nach Auffassung des BGH sind entsprechende Glücksspielverträge grundsätzlich unwirksam, sodass Rückforderungsansprüche gegen den Sportwettenanbieter bestehen können. Dies gilt auch dann, wenn die fehlende Lizenz auf einem unionsrechtswidrigen Genehmigungsverfahren beruhte. Der Generalanwalt des EuGH hat diese Rechtsauffassung bereits bestätigt (C-530/23). Mit einer Entscheidung des EuGH wird im Laufe des Jahres 2026 gerechnet. Danach wird der BGH das Verfahren fortsetzen können.
OLG Stuttgart: Wildz muss 24.000 Euro zurückzahlen
Das Oberlandesgericht Stuttgart verurteilte im Januar 2025 den Anbieter des Wildz Casinos, einem Spieler dessen Verluste in Höhe von rund 24.000 Euro zu erstatten.
Landgericht Augsburg: Mr Green muss Verluste erstatten
Das LG Augsburg verurteilte die Mr Green Limited dazu, einem Spieler rund 6.000 Euro zurückzuzahlen.
LG Hamburg: N1 Casino muss fast 20.000 Euro zurückzahlen
Die N1 Interactive Limited muss einem Spieler fast 20.000 Euro erstatten, die dieser im N1 Casino verloren hatte.
LG Halle: Spieler bekommt Verluste aus dem Sunmaker Casino zugesprochen
Die PlayCherry Limited, der Anbieter des Sunmaker Casinos, muss einem Spieler über 20.000 Euro erstatten.
Rechtsanwälte müssen sich an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) halten. Das RVG dient der Transparenz und Vereinheitlichung der Vergütung im Rechtswesen. Es sorgt dafür, dass Mandanten wissen, welche Kosten auf sie zukommen können. In gerichtlichen Verfahren dürfen Anwälte nicht weniger als die gesetzlichen RVG-Gebühren abrechnen. Diese gesetzliche Mindestgebühr ist zwingend vorgeschrieben und kann nicht durch eine Honorarvereinbarung unterschritten werden (§ 49b Abs. 1 BRAO).
Wollen Sie Ihr Geld vom Stake7 Casino zurückholen, können Sie zwischen der Zusammenarbeit mit einem Prozesskostenfinanzierer und der Möglichkeit auf eigene Kosten zu klagen wählen.
Entscheiden Sie sich, mit einem Prozesskostenfinanzierer (PKF) zusammenzuarbeiten, übernimmt dieser sämtliche anfallenden Kosten eines Gerichtsverfahrens. Zu den übernommenen Kosten gehören die Anwaltshonorare, die Gerichtskosten und im Falle einer Niederlage auch die Kosten der Gegenseite. Sollte der Fall wider Erwarten verloren gehen, tragen Sie somit kein finanzielles Risiko. Im Erfolgsfall erhält der PKF eine erfolgsabhängige Provision in Höhe von 30–40 %. Diese wird jedoch erst nach der tatsächlichen Auszahlung an Sie fällig.
Wenn Sie sich entscheiden, auf eigene Kosten zu klagen, müssen Sie natürlich keine erfolgsabhängige Provision an einen Prozesskostenfinanzierer zahlen. Sie sollten aber bedenken, dass Rechtsschutzversicherungen in Glücksspiel-Fällen nicht eintrittspflichtig sind. Neben den Kosten müssten Sie somit auch die gegebenenfalls anfallenden Kosten einer Vollstreckung selbst tragen. Ein rechtskräftiges Urteil kann jedoch bis zu 30 Jahre lang vollstreckt werden. Zudem wird der Rückerstattungsbetrag mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz verzinst.
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